DachdÀmmung

Mit einer DachdĂ€mmung können Sie den Energieverbrauch Ihres Hauses um ein Vielfaches senken und gleichzeitig zusĂ€tzlichen Wohnraum schaffen. Mit Enter haben Sie alles unter einem Dach: Durch unseren unabhĂ€ngigen Angebotsvergleich bringen wir Sie direkt mit geprĂŒften Handwerkern zusammen und sparen Ihnen bis zu 28.000 € fĂŒr Ihre DĂ€mmmaßnahmen. ZusĂ€tzlich sichern wir Ihnen bis zu 20 % Förderung.

Das Thema kurz und kompakt

Checkmark

Hohe Ersparnisse möglich: Bis zu 30 % der Heizenergie gehen jĂ€hrlich ĂŒber ungedĂ€mmte DĂ€cher und Geschossdecken verloren.

Checkmark

Immobilienwertsteigerung: Eine Dachsanierung oder DachdÀmmung lohnen sich sowohl im Winter als auch im Sommer und erhöhen den Wohnkomfort und Immobilienwert.

Checkmark

Fortschritte bei der DachdĂ€mmung: Laut IWU und dena wurden 47–48 % der DachflĂ€chen in vor 1978 errichteten GebĂ€uden thermisch saniert, mit einer laufenden jĂ€hrlichen Sanierungsrate von 1,5 % – eine der höchsten Raten unter den GebĂ€udehĂŒllenelementen.

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DachdÀmmen und bis zu 30 % Energiesparen

Die DachdĂ€mmung ist eine der effizientesten Energieeinsparungsmaßnahmen, die im Winter ebenso nĂŒtzlich sind wie im Sommer. Durch richtige DĂ€mmung wird das Wohnklima angenehm und konstant gehalten, wĂ€hrend sich ĂŒber das ganze Jahr die Heiz- und Stromkosten reduzieren. Die meisten DĂ€mmmaßnahmen sind dann lohnenswert, wenn andere Instandhaltungsarbeiten bereits in der Planung sind. 

Welche Dacharten unterscheidet man? 

FĂŒr die DĂ€mmung des Dachs gibt es verschiedene, geeignete Methoden und DĂ€mmmaterialien. GrundsĂ€tzlich gibt es zwei Dacharten, die sich in Deutschland durchgesetzt haben: Steil- und FlachdĂ€cher.

Steildach

SteildĂ€cher haben eine Neigung von mehr als 5 Grad und der Dachstuhl wird in der Regel aus Sparren gefertigt. Benannt sind diese nach den Holzbalken, die die Dacheindeckung tragen. FĂŒr die DĂ€mmung von SteildĂ€chern gibt es verschiedene Möglichkeiten: 

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DachdÀmmung Steildach

Flachdach

FlachdĂ€cher sind um höchstens 5 Grad geneigt. Die DĂ€mmung eines Flachdachs gilt ausschließlich dem Schutz vor KĂ€lte und Hitze. Generell werden diese DĂ€cher nur dann von außen gedĂ€mmt, wenn sie undicht geworden sind. Andernfalls werden Flachdachkonstruktionen von innen angebracht. Auch hier gibt es drei Möglichkeiten zu dĂ€mmen: 

  • Kaltdach, 
  • Warmdach 
  • und Umkehrdach.

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DĂ€mmung fĂŒrs Flachdach

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KaltdĂ€cher haben einen Abstand von bis zu 15 cm zwischen DĂ€mmung und Dachabdichtung zur Luftzirkulation. Bei weniger Abstand handelt es sich um ein Warmdach, weswegen sorgfĂ€ltig auf eine Feuchtigkeitsabdichtung geachtet werden muss. FĂŒr UmkehrdĂ€cher wird die DĂ€mmschicht auf die Dachabdichtung angebracht und von oben verstĂ€rkt.

Experten-Tipp: Kombinieren Sie eine Dachsanierung mit Photovoltaik und sichern Sie sich doppelte Vorteile. Durch die gleichzeitige Installation einer Photovoltaikanlage auf Ihrem gedĂ€mmten Dach maximieren Sie die Energieeffizienz und senken Ihre Energiekosten nachhaltig. Nutzen Sie die aktuellen staatlichen Förderprogramme fĂŒr beide Maßnahmen und profitieren Sie langfristig von einer schnelleren Amortisation. Auch auf einem Flachdach ist eine PV-Anlage problemlos möglich.

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Was spare ich durch die DĂ€mmung des Dachs?

Mit der DĂ€mmung des Dachs kann der Heizenergiebedarf um bis zu 30 % gesenkt werden. Gerade bei Ă€lteren HĂ€usern gehen etwa 30–35 % der Heizenergie ĂŒber die GebĂ€udehĂŒlle verloren – ein altes Dach zu dĂ€mmen, ist also definitiv sinnvoll.

Soll der Dachboden als zusĂ€tzlicher Wohnraum genutzt werden, lohnt sich eine Kombination aus Dachisolation und Dachausbau. FĂŒr die Nutzung als Stauraum eignet sich hingegen eher die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke, da diese etwas gĂŒnstiger ist.

Bei einem gasbeheizten Einfamilienhaus, das in den 1980er-Jahren gebaut wurde und etwa 110 mÂČ WohnflĂ€che hat, können so bereits mehr als 120 € Heizkosten jĂ€hrlich eingespart werden. FĂŒr ein durchschnittliches Mehrfamilienhaus mit ca. 800 mÂČ WohnflĂ€che sind es sogar mehr als 800 €.

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Sparpotenzial fĂŒr WĂ€rmedĂ€mmung am Haus

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‍Eine beispielhafte AufschlĂŒsselung der Heizkosten zeigt ca. 2.500 € Ersparnis nach 20 Jahren. Die genaue Amortisationszeit lĂ€sst sich individuell im Rahmen unserer Energieberatung feststellen.

nach 1 Jahr nach 20 Jahren
Energieersparnis 1.620 kWh 32.400 kWh
Heizkostenersparnis 120 € 2.400 €
CO₂-Ersparnis 405 kg CO₂ 8.100 kg CO₂

Methoden und Kosten einer DachdÀmmung im Vergleich

GebĂ€ude und Bauweisen sind so individuell wie ihre Bewohner. Deswegen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um ein Dach zu dĂ€mmen. Bei NachrĂŒstungen muss fĂŒr eine komplette DachdĂ€mmung inklusive DĂ€mmstoff und Montage mit einem Kostenpunkt zwischen 40 € und 250 € pro mÂČ gerechnet werden. Diese große Preisspanne entsteht durch die unterschiedlichen DĂ€mmmaterialien und -arten sowie dem jeweiligen Montageaufwand des Daches.

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DachdÀmmung

FlachdachdÀmmungen

FlachdachdĂ€mmungen mĂŒssen Temperaturschwankungen, NiederschlĂ€gen, Wind und mechanischen Belastungen standhalten. Insbesondere die intensive Nutzung des Dachs ist eine große Herausforderung. Dies ist beispielsweise bei der Verwendung als GrĂŒndach der Fall. FlachdĂ€cher sollten daher immer fachgerecht und dicht montiert werden. Die DĂ€mmung besteht meist aus DĂ€mmplatten, die sich unkompliziert an der vorhandenen Struktur anbringen lassen. GrundsĂ€tzlich belaufen sich die Kosten auf etwa 240 € pro mÂČ â€“ fĂŒr komplexere FlachdĂ€cher oder höhere Anforderungen an Material und DĂ€mmstĂ€rke kann der Preis auch bei 300 € pro mÂČ liegen.

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Aufbau eines begrĂŒnten Flachdaches

EinblasdÀmmung

EinblasdĂ€mmungen werden fĂŒr HohlrĂ€ume genutzt und auch als KerndĂ€mmung bezeichnet. Die Sparren der DachschrĂ€ge werden dabei verkleidet und dann mit EinblasdĂ€mmung gefĂŒllt. Sie ist sehr zeit- und kostensparend: Bereits ab 60 € pro mÂČ kann EinblasdĂ€mmung verwendet werden. Das Ă€ußere Erscheinungsbild des Dachs bleibt erhalten. Technisch betrachtet ist die EinblasdĂ€mmung eine Zwischen- bzw. UntersparrendĂ€mmung.

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EinblasdÀmmung

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AufsparrendĂ€mmung bzw. AußendĂ€mmung

AufsparrendĂ€mmung wird von außen angebracht und ist dadurch die kostenintensivste und aufwendigste DĂ€mmart. Um sie richtig durchzufĂŒhren, muss das Dach abgedeckt und neu gedeckt werden. Die DĂ€mmung wird dann unter die Dacheindeckung von außen auf die Holzsparren montiert. Daher bietet sich diese Variante nur an, wenn das Dach generell saniert werden soll. Dennoch ist die AufsparrendĂ€mmung energetisch am effektivsten und schrĂ€nkt den nutzbaren Raum auf dem Dachboden nicht ein. Sie wird auf der vorhandenen Dachkonstruktion installiert und kostet etwa 320 € pro mÂČ.

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AufsparrendÀmmung

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ZwischensparrendÀmmung

ZwischensparrendĂ€mmung ist eine DachinnendĂ€mmung und bietet eine gute Alternative, wenn die Raumhöhe durch die DĂ€mmung unverĂ€ndert bleiben soll. Die DĂ€mmung wird dabei zugeschnitten und von innen zwischen die Dachsparren gesteckt. Die Zwischensparren werden dabei nicht einzeln gedĂ€mmt, wodurch sich die gesamte DĂ€mmwirkung etwas verschlechtert. Um dies auszugleichen, muss entweder mehr DĂ€mmstoff verwendet oder mit einer UntersparrendĂ€mmung kombiniert werden. Die einzuplanenden Kosten belaufen sich auf ungefĂ€hr 160 € pro mÂČ.

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ZwischensparrendÀmmung

UntersparrendÀmmung

UntersparrendĂ€mmung wird von der Innenseite auf die Sparren angebracht. So werden WĂ€rmebrĂŒcken im Sparrenbereich ausgeglichen. Gerade bei Altbauten, deren SparrenstĂ€rke einer ZwischensparrendĂ€mmung meist nicht genug Platz bietet, ist eine zusĂ€tzliche UntersparrendĂ€mmung sinnvoll, um den erforderlichen U-Wert zu erreichen. In diesen FĂ€llen wird das Dach also doppelt gedĂ€mmt. Insgesamt sind mit etwa 130 € pro mÂČ zu rechnen.

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UntersparrendÀmmung

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System Kosten pro mÂČ
FlachdachdĂ€mmung ab 240 €
EinblasdĂ€mmung (DachschrĂ€gen) ab 60 €
AufsparrendĂ€mmung (mit Wieder-/Neueindecken) ab 320 €
ZwischensparrendĂ€mmung ab 160 €
UntersparrendĂ€mmung ab 130 €

SonderfÀlle bei der DachdÀmmung

Verschiedene DĂ€cher haben verschiedene Anforderungen. Es gibt einige SonderfĂ€lle bei der DachdĂ€mmung – soll der Spitzboden nicht als Wohnraum genutzt werden, eignet sich die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke. Auch wetter- und jahreszeitabhĂ€ngige Außeneinwirkungen sollten bei den VorĂŒberlegungen einbezogen werden.

  • Das Dachgeschoss mit einem Hitzeschutz auszurĂŒsten ist in jedem Fall ratsam, damit sich der Wohnraum im Sommer nicht aufheizt. Die Wahl des richtigen DĂ€mmstoffs, der sowohl im Winter als auch im Sommer gute Arbeit leistet, ist dabei essenziell. Mineralwolle beispielsweise isoliert gut gegen KĂ€lte, lĂ€sst WĂ€rme allerdings ungehindert durch. Deswegen werden oft Kombinationen aus DĂ€mmstoffen verwendet und eine dicke Schicht Mineralwolle um eine dĂŒnnere Schicht Zellulose ergĂ€nzt, welches auch im Sommer wirksam ist.
  • DachdĂ€mmung kann einen Schallschutz von bis zu 51 Dezibel bieten. AufsparrendĂ€mmungen aus Holzfaser-DĂ€mmstoffen sind diesbezĂŒglich am wirksamsten: Sie schĂŒtzen vor LĂ€rm von außen und dĂ€mmen Luftschall.
  • Soll der Dachboden lediglich als Stauraum genutzt werden, ist die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke sinnvoller und preiswerter. So bleibt der Wohnraum wĂ€rmegedĂ€mmt und der Immobilienwert steigt.

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DÀmmung der Geschossdecke vs. DachdÀmmung

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Gibt es eine Pflicht zur DachdÀmmung?

Im GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) ist ein vorgeschriebener WĂ€rmedurchgangskoeffizient von höchstens 0,24 W/(mÂČK) angegeben. Dieser gilt hauptsĂ€chlich fĂŒr HĂ€user, die nach dem 01.02.2002 erworben wurden oder einer Sanierung am Dach unterzogen werden. Im GEG ist namentlich allerdings nur die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke vorgeschrieben, welche grundsĂ€tzlich lohnenswert ist.

Des Weiteren schreibt das GEG die DÀmmung von Dach und oberster Geschossdecke sowie die Isolierung der Fassade vor, wenn mehr als 10 % der FlÀche erneuert werden.

Weitere Details zur DÀmmpflicht von WohngebÀuden finden Sie hier.

Bis zu 12.000 € Zuschuss sichern: Förderungen fĂŒr die DachdĂ€mmung

FĂŒr die DĂ€mmung und Sanierung des Dachs gibt es eine staatliche Förderung von der Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG EM), die vom BAFA (Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) ausgezahlt wird. Mit einer Energieberatung können aktuell bis zu 20 % Zuschuss beantragt werden, wobei mindestens 2.000 € Eigeninvestition Voraussetzung sind. Ohne Energieberatung bzw. iSFP belĂ€uft sich die Förderung der Baumaßnahmen auf 15 %. Die Förderung ist auf 60.000 € pro Wohneinheit und Kalenderjahr begrenzt.

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FördersĂ€tze Effizienz-Einzelmaßnahmen: DĂ€mmung

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FĂŒr ganzheitliche Sanierungen können hingegen Förderkredite mit Tilgungszuschuss ĂŒber die KfW (Kreditinstitut fĂŒr Wiederaufbau) beantragt werden

Die Energieberatung, Antragsstellung und PrĂŒfung der Maßnahmen durch dena-zertifizierte Energieeffizienz-Experten ist grundsĂ€tzlich Bedingung fĂŒr die Fördermittel. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit unseren Energieeffizienz-Experten und sichern Sie sich die maximale Fördersumme!

Voraussetzungen fĂŒr die Förderung: Ein niedriger U-Wert ist entscheidend

Um von den Energieeinsparungen bestmöglich zu profitieren, liegt der zu erreichende U-Wert fĂŒr die Fördermittel sogar noch unter dem vom GEG vorgeschriebenen. FĂŒr eine Förderung durch die BEG darf ein WĂ€rmedurchgangskoeffizient von maximal 0,14 W/mÂČK nicht ĂŒberschritten werden. Der U-Wert gibt an, wie viel WĂ€rme durch ein Bauteil verloren geht. Je kleiner der U-Wert, desto besser sind die DĂ€mmeigenschaften des Bauteils. 

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Welche DĂ€mmstoffe kommen infrage?

Die Wahl des DĂ€mmstoffs muss vorrangig auf die gewĂ€hlte DĂ€mmart abgestimmt werden. DĂ€mmmatten werden meistens fĂŒr die ZwischensparrendĂ€mmung genutzt, wĂ€hrend DĂ€mmplatten bei der UntersparrendĂ€mmung verwendet werden. Beide Varianten eignen sich auch fĂŒr die AufsparrendĂ€mmung von außen.

Ökologische DĂ€mmmaterialien wie Holzfasern und Zellulose haben eine deutlich bessere Ökobilanz als konventionelle DĂ€mmstoffe wie Styropor und Mineralwolle. Holzfasern werden grĂ¶ĂŸtenteils als Platten fĂŒr AufsparrendĂ€mmung hergestellt, wĂ€hrend Zellulose in DĂ€mmmatten fĂŒr die InnendĂ€mmung von DĂ€chern geeignet ist.

Extrudiertes Polystyrol (XPS, Styropor) als konventioneller DĂ€mmstoff wird in festen Platten verbaut oder als loses Granulat in EinblasdĂ€mmung gefĂŒllt. Mineralwolle wie Steinwolle oder Glaswolle gibt es in Form von DĂ€mmmatten fĂŒr Zwischen- und UntersparrendĂ€mmung.

Anleitung und Ablauf einer DachdÀmmung

Vor allem die ZwischensparrendĂ€mmung kann grundsĂ€tzlich auch von Heimwerkern durchgefĂŒhrt werden. Aber: Um eine Förderung im Rahmen der BEG zu beantragen, muss eine DachdĂ€mmung von Fachfirmen durchgefĂŒhrt werden.

  1. DafĂŒr mĂŒssen in den meisten FĂ€llen die Sparren ausgemessen und aufgedoppelt werden, damit die benötigte DĂ€mmstĂ€rke erreicht werden kann. 
  2. Als NĂ€chstes kann eine Unterspannfolie fĂŒr die DachdĂ€mmung angebracht werden. Das nachtrĂ€gliche DĂ€mmen des Dachs ist auch ohne Unterspannbahn möglich. 
  3. Im nÀchsten Schritt wird das DÀmmmaterial passend zugeschnitten. Die zugeschnittenen DÀmmteile können dann zwischen die Sparren geklemmt werden. 

Danach muss die Dampfbremsfolie angebracht werden, damit die Feuchtigkeitsbildung verhindert wird. Die Nahtstellen der Dampfbremsfolie verkleben und darĂŒber die Unterkonstruktion anbringen, sodass die DĂ€mmung nicht sichtbar ist.

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gedÀmmtes Dach von innen

Dach dÀmmen: Mythen

Obwohl hĂ€ufig behauptet wird, dass DĂ€mmungen umweltschĂ€dlich sind, die einen höheren Produktionsaufwand als tatsĂ€chlichen Effekt haben, ist die Energieeinsparung einer korrekt montierten DĂ€mmung nachweisbar. Neue DĂ€mmmaterialien sind recycelbar und auf jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. So wird ĂŒber die Zeit mehr CO₂ eingespart, als bei der Herstellung entsteht.

DachdÀmmung: Vor und Nachteile zusammengefasst

Vorteile Nachteile
Energieeinsparung: Reduzierung der Heizkosten um bis zu 20–30 %, da weniger HeizwĂ€rme entfliehen kann Anschaffungskosten: 50–200 € pro mÂČ je nach DĂ€mmverfahren
Verbesserter Wohnkomfort: GleichmĂ€ĂŸigere Raumtemperaturen, weniger Zugluft Reduzierte Raumhöhe: Bei InnendĂ€mmung Verlust von 10 bis 20 cm Deckenhöhe
Hitzeschutz im Sommer: Deutlich kĂŒhlere RĂ€ume unter dem Dach Feuchtigkeitsrisiko: Bei unsachgemĂ€ĂŸer AusfĂŒhrung Schimmel- und Kondensatgefahr
Wertsteigerung der Immobilie: Bessere Energieeffizienzklasse erhöht Verkaufswert Bauzeit und Störungen: Mehrwöchige Baumaßnahmen mit LĂ€rm und Staub
Schallschutz: Reduzierung von AußenlĂ€rm (Regen, Verkehr, FluglĂ€rm) Wartungsaufwand: RegelmĂ€ĂŸige Kontrolle der Dampfsperre und DĂ€mmschicht nötig
Klimaschutz: Reduzierung der CO₂-Emissionen um mehrere Tonnen jĂ€hrlich
Staatliche Förderung: BEG-ZuschĂŒsse bis zu 20 % der Kosten möglich
Langfristige Amortisation: RĂŒckzahlung durch Energieeinsparung in 8–15 Jahren
Besseres Raumklima: Weniger Luftfeuchtigkeit, weniger Kondensation an WĂ€nden
Schutz der Bausubstanz: Weniger Temperaturschwankungen schonen die Dachkonstruktion

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HĂ€ufig gestellte Fragen

Ist es sinnvoll, ein altes Haus zu dÀmmen?

Ja, definitiv. Alte HĂ€user (vor 1978 gebaut) haben meist keine oder unzureichende DĂ€mmung. Eine nachtrĂ€gliche DĂ€mmung kann die Energie- und Heizkosten um 20–30 % senken, den Wohnkomfort erheblich verbessern und ist oft bereits nach 8–12 Jahren amortisiert. Zudem ist bei grĂ¶ĂŸeren Dachsanierungen eine DĂ€mmung nach dem GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) ohnehin Pflicht.

Was ist die beste DĂ€mmung fĂŒr ein Haus?

Es kommt auf die Situation an:

  • AufsparrendĂ€mmung: Beste Lösung bei Dachneubau oder kompletter Neueindeckung (keine WĂ€rmebrĂŒcken, kein Raumverlust).
  • ZwischensparrendĂ€mmung: KostengĂŒnstigste Variante fĂŒr bewohnte Dachgeschosse (Glaswolle/Steinwolle, 16–20 cm).
  • UntersparrendĂ€mmung: ErgĂ€nzung zur ZwischensparrendĂ€mmung fĂŒr optimale Werte.

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Materialempfehlung: Mineralwolle (Glaswolle/Steinwolle) bietet das beste Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. FĂŒr ökologische AnsprĂŒche: Holzfaser, Hanf oder Zellulose.

Ist es besser, den Dachboden oder das Dach zu dÀmmen?

Je nachdem, wie der Dachboden genutzt werden soll, unterscheidet sich die bestgeeignete DĂ€mmart. Soll der Spitzboden nur als Stauraum verwendet werden, ist eine DĂ€mmung der obersten Geschossdecke ausreichend – bei zusĂ€tzlicher Nutzung des Spitzbodens als Wohnraum ist hingegen eine DachdĂ€mmung sinnvoller.

Wie dÀmme ich mein Dach richtig?

Wichtig bei der DĂ€mmung des Dachs ist, dass WĂ€rmebrĂŒcken vermieden werden. Durch diese kann Feuchtigkeit in die DĂ€mmung eindringen und dort fĂŒr BauschĂ€den und Schimmel sorgen. Daher muss die Dampfsperre (PE-Folie) sorgfĂ€ltig und lĂŒckenlos verlegt werden. Des Weiteren geht ĂŒber sie WĂ€rme verloren. Bestenfalls sollte immer eine Fachkraft hinzugezogen werden, um fachliche Fehler zu vermeiden und Fördermittel beantragen zu können.

Wie lange dauert es, ein Dach zu dÀmmen?

Die Dauer der DĂ€mmung ist abhĂ€ngig von der DĂ€mmart. Bei InnendĂ€mmungen wie bei der Zwischen- und UntersparrendĂ€mmung ist innerhalb von 1–2 Tagen die DĂ€mmung montiert. FĂŒr AufsparrendĂ€mmungen muss zuerst das Dach ab- und dann neu eingedeckt werden, was insgesamt einige Tage in Anspruch nimmt.

Wie viel kostet es, ein Haus zu dÀmmen?

FĂŒr Innenmaßnahmen wie Zwischen- und UntersparrendĂ€mmungen ist mit jeweils 7.000 € bis 13.000 € und 3.000 € und 8.000 € zu rechnen. AufsparrendĂ€mmungen sind durch den höheren Aufwand teurer und kosten zwischen 14.000 € und 20.000 €. FĂŒr FlachdĂ€cher ist eine Preisspanne zwischen 10.000 € und 18.000 € angesetzt.

Kann ich mein Haus selber dÀmmen?

Prinzipiell können Sie ein Dach selbst dĂ€mmen, sofern es sich um Innenmaßnahmen handelt. Bei AufsparrendĂ€mmungen sollte allerdings eine Fachfirma die Montage durchfĂŒhren, da dabei viele Fehler und UnfĂ€lle passieren können. Um eine Förderung durch das BAFA zu erhalten, muss jedoch eine FachunternehmererklĂ€rung vorgelegt werden, die die fachgerechte AusfĂŒhrung der DĂ€mmarbeiten bestĂ€tigt.

Wie stark sollte ein Dach gedÀmmt werden?

Die DĂ€mmdicke hĂ€ngt vorrangig vom ursprĂŒnglichen und dem angestrebten U-Wert und der WĂ€rmeleitfĂ€higkeit des DĂ€mmstoffes ab. In der Regel wird ein Dach mit bis zu 18 cm starkem DĂ€mmmaterial gedĂ€mmt. Mindestens 14 cm stark sollte der DĂ€mmstoff aber in jedem Fall sein.